Vor und während der Meditation gehst Du in einen ruhigen Atemrhythmus. Du atmest in Pranayama-Atmung, bei der Du die Luft in den Bauch und dann erst in die Brust einatmest. Beim Ausatmen läßt Du die Luft zuerst aus dem Bauch und dann aus der Brust. Durch diese Art zu atmen nimmst Du automatisch Prana zu Dir und wirst zu einem bewussten Atmer.
In den ersten sechs Atemschritten werden bestimmte Kreisläufe in unserem Körper gereinigt, damit Energieblockaden entfernt werden. In den Atemschritten 7 – 9 läßt Du aus Prana, durch die Pranaröhre eingeatmet, eine Kugel mit zwei Handlängen Durchmesser entstehen. Die Pranaröhre ist eine Röhre, die durch die Mitte unseres ganzen Körper und alle Chakren geht und in den Spitzen der Tetraeder endet. Diese Röhre und die Tetraeder hat jeder Mensch, ob er sich dessen bewußt ist oder nicht.
Beim 10. Atemschritt läßt Du aus der kleinen Kugel die große Kugel entstehen, die den gesamten Körper umfaßt. Die kleine Kugel existiert aber trotzdem weiter. In den Atemschritten 11 – 13 läßt Du noch weiter Prana in die kleine und große Kugel fließen, so daß die große Kugel stabilisiert wird.
Beim 14. Atemzug hebst Du mit all Deiner Liebe für alles was ist die kleine Kugel hoch zum Herzen. Dabei wird die damit verbundene grosse Kugel auch nach oben gehoben und wird etwas kleiner im Durchmesser. Danach kannst Du eine kleine Pause machen und in dieser Schwingung von All-Liebe und Christusbewusstsein bleiben.
Bei den weiteren Atemschritten werden die Sterntetraeder in einer bestimmten Art und Weise in gegenläufige Drehung versetzt. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Sterntetraeder drehen entspricht dann dieser 3. Dimension, was zur Folge hat, daß Du wesentlich stärker hier auf der Erde eingebunden bist und alles was Du denkst und Dir wünschst, viel schneller zu Dir kommt. Dadurch wird der Lernprozess wesentlich beschleunigt, da du viel schneller die Ursache für die Reaktionen deiner Umwelt erkennst. Und so kann man aus dem ewigen Rad des Schicksals austreten und vorwärtskommen, da man seine bisherigen Fehler nicht mehr wiederholt. Das konnte bis jetzt jeder bestätigen, der die Merkaba meditiert, genauso wie ich es aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Der einzige Grund, warum ich die Merkaba weitergebe, ist, weil ich weiß, dass sie funktioniert.
Drehende Sterntetraeder erzeugen die Mer-Ka-Ba, ein großes rotierendes Lichtfeld
Aus einer anderen Betrachtung ist es genau die Eingebundenheit in die irdische Dimension, die das beschleunigte Wachstum ermöglicht, um dann letztendlich einen geklärten feinstofflichen Körper zu erlangen, der kein niederes Ego mehr besitzt. Dann hat man keine “Verbindung” mehr mit dem Höheren Selbst, sondern man wird zum Höheren Selbst auf dieser Ebene hier.
Diese Kurzbeschreibung der Merkaba-Meditation ist unvollständig und nicht zur Anleitung gedacht. Es gehören dazu noch bestimmte Visualisierungen, Mudras (Handhaltungen), Atmungen und Augenbewegungen. Es soll Dir eine Vorstellung vermitteln, was dabei abläuft. Aus meinem Erfahrungsschatz heraus und längeren Forschungen kann ich sagen, daß die Merkaba-Meditation eine der effektivsten Meditationen ist, die es überhaupt gibt. Wenn Du die Merkaba wirklich erlernen möchtest, dann empfehle ich, ein Seminar zu besuchen.